BEM · Betriebliches Eingliederungs-Management

 

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, allen Mitarbeitern*innen ein Eingliederungs-Gespräch (BEM-Gespräch) anzubieten, wenn sie in den letzten 12 Monaten länger als 42 Tage (6 Wochen) krank waren. Die Erkrankung kann ununterbrochen oder mit Unterbrechungen zu 42 Fehltagen geführt haben. Entscheidend ist die Summe der Tage bezogen auf die zurückliegenden 12 Monate.

 

Was bedeutet das genau?

 

Die Betonung liegt auf "anbieten". Der Gesetzgeber schreibt im §167 Abs. 2 SGB IX lediglich vor, wer zu diesem Gespräch eingeladen werden kann; wohlgemerkt: mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person! Das heißt: Der*die Erkrankte entscheidet, ob und mit wem das Gespräch stattfindet. 

Arbeitgeber müssen also nicht mit jedem*r Erkrankten ein Gespräch führen. Sie müssen das Gespräch anbieten. Das setzt voraus, dass das Personal-Controlling die Fehltage bezogen auf die letzten 12 Monate zur Verfügung stellt, und das Gesundheitsmanagement einen Brief an die betroffenen Mitarbeiter*innen verschickt, der die Einladung ausdrückt. Für derartige Briefe hat der LVR (Landschaftsverband Rheinland) einen ansprechenden Musterbrief entwickelt, der als Vorbild dienen sollte. 

 

Welchen Vorteil hat das Unternehmen mit diesem Verfahren?

 

Es gibt Unternehmen, in denen 10% der Belegschaft 60% der Fehlzeiten verursachen. BEM kümmert sich gezielt um diesen kleinen Teil der Mitarbeiter*innen. Ist das Einladungsschreiben einfühlsam formuliert, dann kommen ca. 50% der Eingeladenen zum Gespräch. Oftmals nennen die Mitarbeiter*innen organisatorische Gründe, die ihnen das Arbeiten erschweren. Kleine Änderungen in den Abläufen kosten wenig Geld und schaffen nachhaltige Ergebnisse bei den Fehlzeiten. Häufig beklagen die Mitarbeiter*innen die Kommunikation mit den Vorgesetzten. Ein gemeinsames Gespräch mit Gesundheitsmanager*in, Vorgesetzten und Mitarbeiter*in wirkt manchmal Wunder. 

 

Was ich Ihnen anbiete:

 

Ich übernehme gern folgende Aktivitäten und Beratungsleistungen:

  1. Einrichtung eines Controlling-Moduls mit allen Angaben, die Sie zur Erstellung des BEM-Briefes benötigen
  2. Formulierung des BEM-Briefes
  3. Training der Gesprächsführung im BEM-Gespräch
  4. Führen des BEM-Gesprächs als externer Berater, der Informationen dann in Absprache mit dem*der Erkrankten weiterleitet
    (die Gespräche finden in Ihren Räumlichkeiten statt oder in meinem Büro, wenn die Entfernung es zulässt.)

Herbert Conze

HC Beratung und Psychotherapie

Beienburger Straße 33
D-51503 Rösrath

 

 

 

Psychotherapie Herbert Conze in Köln
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Marspfortengasse 9/ Obermarspforten 14
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