Bioenergetische Einzeltherapie


In der Einzeltherapie haben Sie Gelegenheit, in einem geschützten Raum über die Dinge zu reden, die Sie gerade oder seit langer Zeit belasten. Das können Beziehungsprobleme sein, das können Angstzustände sein, das können Konflikte von Ihrer Arbeitsstelle sein. Im Mittelpunkt steht zunächst eine Einordnung, wie Sie Belastungen körperlich erleben. Wie ist Ihre Atmung, wie verteilt sich die Energie im Körper, wo spüren Sie körperliche Spannungen? In der deutschen Sprache finden sich Redewendungen, die auch gut zur Körpertherapie passen: "Das ist ja schrecklich, mir zieht sich der Magen zusammen." "Ich muss so schwer arbeiten, dass ich einen krummen Buckel bekomme." "Mit Frau Sowieso kann ich nicht, die rückt mir immer so nah auf die Pelle." Und da stellt sich die Frage: Habe ich auch körperliche Möglichkeiten, um diese Eindrücke abzuwehren oder in meinem Sinne zu beeinflussen?

 

Es geht also um Ihre Emotionen, auf Deutsch "Gefühle". Aber das Wort "Emotion" drückt noch etwas anderes aus, das wieder in die körpertherapeutische Richtung weist. Der lateinische Ursprung führt uns zu der Begrifflichkeit "ex motione" = aus der Bewegung heraus. Gefühle haben also etwas mit Bewegung zu tun. Wenn wir als Kind das Weinen unterdrückt haben, dann haben wir aufgehört zu atmen. Schon stoppt der Reflex zu weinen. Bringe ich wieder Bewegung in meinen Brustkorb, fördere ich den emotionalen Impuls. 

 

In der Einzeltherapie kommen die Bioenergetischen Grundprinzipien zur Anwendung, die ich schon beschrieben habe. Viele Körperinterventionen beschäftigen sich mit Grounding, Atmung oder besserem Energiefluss. Sie werden individuell an die beschriebene Situation angepasst.

Dauer und Ablauf

Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten. Die Einzelarbeit beginnt mit einer genauen Analyse Ihrer Situation, bevor erste körperliche Interventionen folgen. Am Anfang ist es günstig, wenn die Termine wöchentlich stattfinden, später kann man auf ein zweiwöchiges Format wechseln.